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Meldung vom 01.08.2007, 11:30 Uhr von Spurbuchverlag

100 Jahre Pfadfinder



Baunach (pressrelations) - 100 Jahre Pfadfinder
Am 1. August feiert die weltweit größte Jugendbewegung ihr 100-jähriges Bestehen. Seit der britische General Robert Baden-Powell 22 Jungen zum Zelten im Sommer 1907 auf die Insel Brownsea eingeladen hat, haben sich rund 450 Millionen Jugendliche und Kinder der Bewegung angeschlossen.Die Pfadfinderbewegung startete ihren unvergleichlichen Siegeszug um die Welt im Jahr 1907 doch die Geschichte selbst beginnt früher. Heute gibt es offiziell in 216 Ländern der Welt über 30 Mio. aktive Pfadinder, begonnen hat alles im britischen Empire. Baden-Powell, von den Pfadfindern liebevoll Bipi genannt wird in eine starre und konservativ geprägte Welt hineingeboren, er selbst wird aber liberal und frei erzogen und erlebt mit seinen 5 Geschwistern eine unbeschwerte Kindheit. Nach der Schule wird er Soldat und dient in Indien. Dort verfasst er ein Buch zum Bewegen in der freien Natur und zum Auskundschaften des Gegners. 1899 kämpft Baden-Powell auf englischer Seite in Südafrika gegen die aus Holland stammenden Buren, die selbst als Ureinwohner Südafrikas sahen. Mit der Verteidigung der Stadt Mafeking, die er mit vielen Tricks gegen die erdrückende Übermacht 217 Tage lang halten kann, bis schließlich Hilfe kommt, wird Baden Powell zum englischen Nationalhelden. Schon in Mafeking hatten Jungen ein Kadettenkorps gebildet und wichtige Dienste in der Stadt übernommen um die Soldaten von diesen Aufgaben zu entlasten. Baden-Powell nimmt bewundernd zur Kenntnis, wie gewissenhaft und stolz die Jungen diese Aufgaben übernehmen. Einige der Jungen kommen während des Dienstes ums Leben. Durch seine Berühmtheit als Nationalheld erreicht auch sein Militärhandbuch, das er noch während der Belagerung überarbeitet und ergänzt hatte, eine große Bekanntheit, Jungen in ganz England nutzen es, um in die Natur zuziehen und dort Späher zu spielen. Als Baden-Powell dies nach seiner Rückkehr nach England mitbekam erkannte er den großen Wunsch der Jugendlichen nach Abenteuer aber auch nach Aufgaben und Verantwortung, wie er aus der Erfahrung in Mafeking wusste. Ebenso hatte er die positiven Effekte einer Erziehung von Jugendlichen durch Jugendliche erkannt. Er skizzierte seine Ideen, wie die Kräfte und Interessen der Jugendlichen für deren positive Entwicklung genutzt werden können, und nahm sich vor sein Militärhandbuch in eine jugendgerechte Form zu bringen. Zuvor wollte er seine Ideen aber praktisch erproben. Am 1. August 1907 traf Baden-Powell mit 20 Jungen auf der Insel Brownsea Island ein. Acht Tage verbrachte die Gruppe dort gemeinsam im Zeltlager und erprobte all das, was später Teil der Pfadfinderarbeit werden sollte. Das Zeltlager gilt fortan als die Geburtsstunde der Pfadfinderbewegung. Nach dem Lager bringt Baden-Powell sein Jugendbuch „Scouting for Boys“ in die endgültige Form, dass im Januar 1908 zunächst in 6 Teilen als Zeitschrift und anschließend als Buch erscheint. Innerhalb von einem Jahr erscheinen fünf weitere Auflagen. Überall im Land entstehen Pfadfindergruppen. Eigentlich hatte Baden-Powell nicht vor eine eigene Jugendbewegung zu gründen sondern den vorhandenen Organisationen neue Ideen zu geben. Aber die jungen Pfadfinder ließen sich nicht aufhalten. Überall im Land entstanden Pfadfindergruppen. Baden-Powell hält Vorträge über seine neue Idee. Vieles was Baden-Powell intuitiv richtig erkannt und in seine Empfehlungen für die Pfadfinderarbeit eingebaut hat ist heute fester Bestandteil guter Pädagogik, so zum Beispiel sein Grundsatz „Learning by doing“ (lernen durch ausprobieren). In kürzester Zeit entstehen auch außerhalb Englands erste Pfadfindergruppen. 1909 übersetzt Alexander Lion Baden-Powells „Scouting for Boys“ in Deutsche und gibt ihm den Titel „Das Pfadfinderbuch“. Am 18.1.1911 wird mit dem Deutschen Pfadfinderbund die erste große deutsche Pfadfinderorganisation gegründet. Bald darauf entstehen weitere auch konfessionell geprägte Pfadfinderbünde in Deutschland. Wie attraktiv die Pfadfinderidee ist zeigt sich auch daran, dass alle Diktaturen versucht haben Teile der Pfadfinderidee zu kopieren die Pfadfinderorganisationen selbst aber verboten haben. So haben die Nationalsozialisten der Hitlerjugend nach außen ein bewusst pfadfinderisches Gepräge gegeben, aber natürlich nicht das freiheitliche Denken und die Erziehung zum selbstständigen Handeln. Die meisten bestehenden Pfadfinderorganisationen wurden bereits im Juni 1933 verboten.Bedingt durch die deutsche Geschichte gibt es heute fast einhundert Pfadfinderorganisationen in Deutschland von den viele jedoch sehr klein sind und nur eine regionale Bedeutung haben. Vier große Organisationen vertreten Deutschland heute in den beiden Weltorganisationen der Pfadfinder. Während in Europa Jungen und Mädchen schon seit vielen Jahren gemeinsam den Pfadfinderorganisationen angehören ist dies in anderen Teilen der Welt bis heute noch schwierig, daher gibt es auch heute noch eine Weltorganisation für die männlichen und eine für die weiblichen Mitglieder. Seit 1920 treffen sich die Pfadinder der Welt alle vier Jahre an einem anderen Ort zu einem großen Zeltlager, einem „Jamboree“, wie sie es nennen. 2007 bildet das Jamboree in England vom 26.7 bis 8.8. den Höhepunkt im Jubiläumsjahr. Am 1. August werden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder weltweit gemeinsam in einer Vielzeit von Veranstaltungen ihrem 100jährigem Jubiläum gedenken. Die deutschen Pfadfinder sind aus dem besonderen Anlass vom 21.-23.9.2007 vom Bundespräsidenten Horst Koehler zum Zelten im Garten von Schloss Bellevue eingeladen. Ausführlich werden die Entstehung und die ersten Jahrzehnte wie auch die heutige Situation der weltweiten Pfadfinderbewegung in dem neuen Buch „Eine weltweite Bewegung – Pfadfinder“ dargestellt, dass im Mai erschienen ist.Dr. Klaus RöttcherWeitere Informationen, Interviewpartner sowie aktuelle und historische Fotos zum Thema können bei der pth-mediaberatung angefordert werden unter kg@mediaberatung.de, Ansprechpartner: Katrin Grochulla

Quelle: Meldung von Spurbuchverlag bei Pressrelations.de
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