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Meldung vom 26.01.2017, 18:00 Uhr von

Betonfassaden von Rieder: Die Zukunft von Gebäudehüllen



(pressebox) Maishofen, 26.01.2017 - Seit beinahe 60 Jahren ist das österreichische Familienunternehmen Rieder auf die Herstellung von lösungsorientierten und zugleich kosteneffizienten Betonbauteilen spezialisiert. Vor über einem Jahrzehnt hat Rieder mit der Herstellung von Fassadenverkleidungen aus Glasfaserbeton unter dem Markennamen fibreC begonnen. Die Erweiterung der Produktpalette ging mit einer bedeutenden Entwicklung des Unternehmens einher ? weg vom reinen Plattenproduzenten hin zum Lösungsanbieter für Gebäudehüllen. So bietet Rieder heute nicht nur ästhetische Fassadenmaterialien mit einzigartigem Charakter, sondern auch monolithische Formteile inklusive Zusatzleistungen wie individuelle Befestigungsmethoden, Elementunterkonstruktionen, Vormontagen und Logistikkonzepte.
Seit der Einführung des Materials fibreC im Jahre 2004 hat der Hersteller von umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Betonprodukten sein Angebot an Fassaden aus Glasfaserbeton stetig weiterentwickelt: Das Spektrum reicht von großformatigen dünnen Betonfassaden, schmalen Betonlatten über geformte Paneele bis hin zu dreidimensionalen monolithischen Elementen. Der größte Antreiber für die stetige Weiterentwicklung ist der Anspruch, mehr als nur nachhaltige Fassadenpaneele aus Beton zu schaffen und einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten. Ziel dabei ist es, den Architekten und Bauherren eine intelligente Fassade zu bieten, die mit einem System zur Energiegewinnung angereichert ist und dabei keine Einschränkung in Hinsicht auf Ästhetik, Gestaltungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit hat.
Wichtige Themenschwerpunkte für Rieder sind daher auch auf der BAU 2017 Mehrwert, Effizienz und Intelligenz von Gebäudehüllen. Vor allem die vielfältigen Serviceleistungen rund um die Fassade sowie die Entwicklungsarbeit im Hintergrund sollen auf der BAU erstmals sichtbar und erlebbar gemacht werden. So werden unter anderem der integrative Ansatz bei Rieder zur Entwicklung einer gesamtheitlichen Lösung für Gebäudehüllen als R2R-Prozess - ?Rendering to Realisation? vorgestellt sowie der neu entwickelte Rieder Power Anchor für die nicht sichtbare Befestigung von Betonfassaden.
R2R ? From Rendering zu Realisation
Mit der Weiterentwicklung der Produktpalette hat sich das Leistungsangebot des Betonspezialisten einer Wandlung unterzogen. Von Beginn an war es Rieder ein Anliegen, mit Architekten und Kunden gemeinsam Lösungen für ihre individuellen Anforderungen zu entwickeln.
Schon bei den ersten Projekten, wie der Zaragoza Bridge von Zaha Hadid zur Weltausstellung 2008, unterstütze Rieder den gesamten Projektablauf vom Architekten-Rendering über Protoyping, digitale Datenintegration, Produktion und Montage bis hin zu einem Logistikkonzept für die über 29.000 Dreiecken in unterschiedlichen Geometrien und exakt definierten Grautönen. Heute beschäftigt Rieder ein eigenes Team, das sich ausschließlich um die Unterstützung von Architekten und Planern bei der Umsetzung von komplexen Projekten kümmert. Ästhetik und Funktionalität der Lösung spielen dabei eine ebenso große Rolle wie Kosteneffizienz. Die Fassadenspezialisten stehen dabei Architekten und Planern von der frühen Idee und Planungsphase bis hin zur Umsetzung unterstützend zur Seite. R2R - ?Rendering to Realisation? bezeichnet den integrativen Ansatz bei Rieder zur Entwicklung einer gesamtheitlichen Lösung für Gebäudehüllen. Er umfasst Serviceleistungen wie Designausarbeitung, Fassadenoptimierung, statische Berechnungen, Befestigungsmethoden, Mock-ups und Prototyping, Elementunterkonstruktionen, Vormontagen und Logistikkonzepte.
Produktpalette 2017
concrete skin: Großformatplatten für Außen und Innen
Die großformatigen concrete skin Fassadenplatten sind 13 mm dünn und öffnen einen großen Spielraum für die Gestaltung individueller Fassaden. Innerhalb der maximalen Größe von 1,2 x 3,6 Meter ist das Format frei konfektionierbar. Die Platten sind mit natürlichen Farbpigmenten vollständig durchgefärbt. In 12 Farben mit je drei Oberflächenausprägungen bieten sie zahlreiche Möglichkeiten für den kreativen Umgang mit Farbe, Struktur und Form. Die Fassadenbekleidung concrete skin ist als vorgehängte hinterlüftete Fassade konzipiert und für nahezu jede Gebäudeart einsetzbar.
formparts: Geformter Glasfaserbeton für Fassaden
Durch ihre Verformbarkeit lassen sich die dünnen Betonplatten als formparts auch geschmeidig über Ecken und Kanten führen. Die Kombination von großformatigen Platten mit den nur 13 mm dünnen Formtei­len ermöglicht eine wirtschaftliche Lösung für die gesamte Gebäudehülle. Durch fließende Übergänge entstehen Fassaden mit ruhigen Fugenbildern.
Als große Betonlamellen erfüllen formparts nicht nur konstruktive oder ästhetische Funktionen, sondern dienen gleichzeitig als raffinierter Sicht- und Sonnenschutz. Durch ihre Länge von bis zu 4,5 Metern ist die Ausführung über ein Geschoss in einem Bauteil möglich. Die gebogenen Elemente werden als Einzelstück maßgeschneidert und sind mit L- oder U-Querschnitt, als Rundbogen und Sonderformen erhältlich. Als monolithisch wirkendende Fassadenelemente bieten sie eine hohe Flexibilität und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten von Architekturbeton.
öko skin: dünner Beton im Lattenformat
Die 1800 mm langen Fassadenlatten aus Glasfaserbeton sind in einer Breite von 147 mm erhältlich. Die durchgefärbten Latten erzeugen durch ihre sandgestrahlte Oberfläche ein lebendiges Erscheinungsbild an der Fassade und erweitern in zwölf Farben den Gestaltungsspielraum für die Gebäudehülle. Die handlichen Latten sind mit geringerem Aufwand zu montieren und können direkt auf der Baustelle zugeschnitten und verarbeitet werden. Aufgrund des robusten Werkstoffs Beton müssen sie nie gestrichen oder geschliffen werden, um ihren Charakter dauerhaft zu erhalten. öko skin kann mit farblich angepassten Schrauben oder Nieten montiert werden.
Auf der BAU 2017 präsentiert Rieder erstmals eine nicht sichtbare Befestigung: Mit dem neuen Rieder Power Anchor kann öko skin mit noch geringerem Aufwand montiert werden. Die Betonelemente werden im Werk vorgebohrt und mit fertigem Montagesystem geliefert. Durch die aufeinander abgestimmten Komponenten ist eine exakte Passgenauigkeit ohne detaillierte Fassadenplanung garantiert. Erste Referenzprojekte zeigen, dass mit diesem System nicht nur Material an der primären Unterkonstruktion eingespart werden kann, sondern auch bis zu 50% weniger Montagezeit als bei der Befestigung mit Hinterschnittankern anfällt.


Das österreichische Familienunternehmen Rieder mit mehr als 250 Mitarbeitern gilt seit über 55 Jahren als Spezialist für effektive und ansprechende Lösungen rund um den Baustoff Beton. Heute ist die Rieder Gruppe vor allem für ihre ökologischen Produkte und Innovationen in den Bereichen Architektur und Infrastruktur weltweit bekannt.
Im Bereich Architektur hat Rieder in den letzten 10 Jahren ein Kompetenzzentrum für individuelle Lösungen aus fibreC Glasfaserbeton an der Fassade aufgebaut. Neben den Großformatplatten "concrete skin" bietet Rieder handliche "öko skin" Latten und "formparts", geformte Fassadenelemente mit integrierter Befestigung. Zahlreiche internationale Auszeichnungen vom MIPIM AR Future Project Award in Cannes über den Form & Function Award in Australien bis hin zum Architizer A+ Award 2016 würdigen die Qualität und Innovationskraft des Unternehmens. Die Fassadenprodukte von Rieder werden heute in über 50 Ländern vertrieben.


Quelle: Meldung von bei PresseBox.de
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28.04.2017, 02:31 Uhr

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